Spielregelvariation Clean Language Karten

Bedienungsanleitung für Clean Language Karten.

Die Clean Language Karten sind eine Sammlung der wichtigsten Clean Language Fragen, den sog. Clean Language Basisfragen. Jede der 52 Karten enthält zusätzlich einen Tipp zur jeweiligen Frage. Die Reihenfolge der Fragen im Spielkartenset ist rein zufällig und hat keinerlei Bedeutung. Auch das jeweilige Bild (wie Herz, Karo, Kreuz, Pik oder 2, 3, 4 … Bube, Dame, König, Ass) ist nur ein grafisches Element. Bewusst haben wir dabei Bildelemente zurückgenommen (Wie Bube, Dame, König) und durch Buchstaben ersetzt, um die Frage wirklich „clean“ zu halten und ihr keine Bedeutung zuzuordnen. Lediglich die drei Joker haben Bildelemente. Einige Fragen sind mehrfach vorhanden. Das hat wiederum schon einen Hintergrund: Die Fragen, die man in der Regel am häufigsten nutzt, sind am häufigsten vorhanden. Einige Fragen werden zwar nicht so häufig genutzt, sind aber von großer Relevanz. Auch diese sind mehrfach im Kartenspiel, sind daher im „Zufallskarten-Spiel“ auch zufällig häufiger vorhanden und mit entsprechend mehr Tipps angereichert.

Anwendungsmöglichkeiten der Clean Language Karten

Die Karten kann man

  • zum Lernen der Clean Language Fragen verwenden,
  • zum Einzelcoaching „Selbstcoaching“,
  • zum Coaching von anderen,
  • zum Aneignen der Charakteristiken der Fragen,
  • zum Lesen und Lernen der Tipps,
  • zum Spaß daran haben, welche Antworten das Unterbewusstsein fähig ist zu geben, auch wenn die Fragen scheinbar bzw. zunächst nicht passen und
  • man kann die Karten auch für konventionelle Spiele verwenden.

Konventionelles Spielen mit Clean Language Karten

Durch die 52 Karten kombiniert mit den drei Jokern lässt sich jedes konventionelles Kartenspiel mit den Karten spielen, auch Patiencen legen. Mit zwei Sets könnte man dann auch Canasta oder Rommé spielen.  Aber natürlich ist das nicht der ursprüngliche Zweck des Spiels.

Clean Language Spielvarianten

Diese Karten gibt es auch auf Englisch, aufgelegt von Wendy Sullivan und Judy Rees wir haben die Fragen und die Tipps auf Deutsch übersetzt und auch die Tipps dem deutschen Sprachgebrauch angepasst. Eine richtige „Spielregel“ gab es auch für die Englischsprachigen Karten zunächst nicht. Sie ergab sich Stück für Stück aus Anwendungserfahrungen von Clean Language und den Clean Language Karten.

Spielvariante „Lernen der Clean Language Fragen“

Ich selbst habe die originalen englischen Karten zum Lernen und Einüben der Fragen genutzt. Schließlich sind die Fragen im Deutschen wie im Englischen so sehr auf den Punkt gebracht, dass eine exakt wörtliche Anwendung Sinn macht.

Spielvariante „12-Ton-Musik“

In einer internationalen telefonischen Übungsgruppe probierten wir eine Spielvariante aus, die ein wenig an die Regel der 12-Ton-Musik erinnert. Arnold Schönbergs Kompositionsregel lautet: „Es sind alle 12 Töne zu verwenden, bevor man einen der 12 Töne ein zweites Mal verwendet“.

Das bedeutet mit den Clean Language Karten: Man sucht von jeder Frage eine Karte aus (16 Fragen, 16 Karten, wobei einige sehr ähnlich zueinander sind, also quasi 12 Karten). Man legt die Karten vor sich hin und darf die Fragen in beliebiger Reihenfolge stellen, allerdings jede Frage nur ein Mal. Wenn alle Fragen verwendet wurden, darf man wieder beliebig aus den 16 Karten wählen.

Zu dieser Übung benötigt man richtig Gehirnschmalz, weil man sich immer wieder entscheiden muss, welche Frage wohl gerade passen könnte. Passt keine? Welche eine Überraschung: Der Klient kommt trotzdem weiter! Am Besten macht man dieses Spiel zu zweit (Klient-Coach) oder zu dritt (Klient-Coach1-Coach2). Zu dritt gibt man entweder das Fragen an den zweiten Coach erst immer dann ab, wenn man nicht mehr weiter kommt. Man kann aber auch „abwechselndes Fragenstellen“ oder „nach jeder dritten Karte Coach-Wechsel“ vereinbaren.

Spielvariante „Speed“

Bei diesem Spiel nimmt man alle Karten und zieht zufällig. Der Klient ist angehalten, möglichst kurze Antworten zu geben. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Fragen innerhalb einer Minute zu stellen. Das Spiel macht am meisten Spaß, wenn man zu dritt oder zu viert ist. Dann ist einer Schiedsrichter bzw. Zähler und die anderen jeweils Klient-Coach. Man wechselt nach jeder Runde die Rollen. Wer schafft es, die meisten Fragen pro Minute zu stellen?

Spielvariante „Die Waschmaschine“

Die Spielregel ist eine sehr praktikable Mischung aus „Zufall“, „vorsortierte, erzwungen regelgerechte Fragen-Anwendung“ und „bewusste Entscheidung“.

Diese ist im Blog beschrieben:
https://cleanlanguage.de/clean-language-karten-loesungsorientierte-spielregel-clean-machine-die-waschmaschine/

Basis aller Clean Language Karten Spiele – Start und Ende

Bei jedem der Spiele ist ein Block Papier und ein Stift notwendig, um mindestens die Antwort auf die Einstiegsfrage zu notieren, besser auch alle anderen Antworten.

Jedes Spiel startet mit dem Joker „Einstiegsfrage“ („Und was möchtest Du gerne, das[s] geschieht?“) und endet mit dem Joker „Abschlussfrage“ („Und wenn dies alles – und Du nimmst Dir die Zeit, die Du brauchst – ist das der richtige Zeitpunkt, hier aufzuhören?“).

Weitere Links

Bildrechte

Alle Rechte der hier verwendeten Fotos liegen bei Hans-Peter Wellke

Anregung

Haben Sie auch von einem Clean Language Anwendungsbeispiel zu berichten? Dann senden Sie uns diese doch bitte. Wir veröffentlichen diese gerne.

Neue Spielregeln erfunden? Wir veröffentlichen diese gerne.

Autor dieses Blogeintrags

Hans-Peter Wellke
www.CleanLanguage.de


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