Erstes Clean Language Seminar

By 20. November 2015Blog

Clean Language Training wurde mit Begeisterung aufgenommen

Sieben Teilnehmer machten sich auf den Weg, um beim deutschsprachigen Clean Language Seminar der ersten Stunde dabei zu sein.

Wir hatten zwar schon mal ein eintägiges Schnupperseminar 2008 gehalten und es gibt diverse andere Anbieter, die im Rahmen von NLP-Ausbildungen oder Shiatsu-Ausbildungen halbe Tage „Einführung in die Clean Language Fragetechnik“ gegeben haben, aber dieses Seminar war deutschlandweit der Auftakt zu einer 10 -Tägigen Ausbildung in Clean Language. Dier ersten beiden Module zu je 2 1/2 Tagen fanden in Niedersonthofen im Allgäu statt.

Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland: Aus Berlin und Pforzheim, von der Ostsee, aus München und aus dem Allgäu, um sich die Clean Language Welt zu erorbern. Jeder einzelne brachte unterschiedliche Vorerfahrungen mit: einige hatten als Klienten bereits Clean Language im Coaching erlebt und im PIDP® kennen gelernt, hatten Schnuppertage oder Ausbildungsteile (auch auf englisch) besucht oder waren durch Erzählungen und Werbung neugierig geworden.

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Modul 1

Nach einer Einführung in Clean Language und ersten Übungen, z.B. gegenseitiges Vorstellen mit zwei Clean Language Basisfragen, luden wir zu einer Coaching-Vorführung „auf der Bühne“ ein. Dadurch bekamen alle einen Einblick in die Methode.

Wir, das sind die Clean Language Trainer Bettina Wellke und Hans-Peter Wellke. Wir zeigten unser Clean Language Modell und erläuterten die Bestandteile von Clean Language: Die Clean Language Technik inkl. der Clean Language Fragen und der Clean Language Grammatik, die Welt der Metaphern als Lösungsraum, das Symbolic Modelling und die Lösungs- und Ergebnisorientierung von Clean Language. All diese wirken zusammen, was wir „Clean Language“ nennen.

Clean Language Basisfragen und Grammatik

Die Clean Language Grammatik und ihre Wirkung zu erleben und zu erlernen und die Anwendung der Clean Language Basisfragen standen im Mittelpunkt des ersten Moduls. Kleine kurze Übungen als „Microtraining“ erleichterte das Navigieren in der Wortewelt des Klienten mit Hilfe der Grammatik. Portionsweise Vermittlung der Basisfragen ermöglichte es, die Wirkung der einzelnen Basisfragen zu erleben.

Clean Language ist anders

Alle Teilnehmer waren erstaunt über die lösungsorientierte Wirkungsweise und darüber, dass die Methode so einfach scheint und von ihrer Beschreibung so ähnlich vieler anderer Methoden und dass Clean Language gleichzeitig anders ist als alle Methoden, die sie bisher kennengelernt hatten. Wir hatten Teilnehmer dabei, die vorgebildet waren in Rogers Non-Direktiver Gesprächsführung, Verhaltenstherapie, theologischer Begleitung, NLP, Lösungsorientierter Beratung und in systemischer Beratung.

Modul 2

Im Modul 2 lernten die angehenden Clean Language Coaches ein Modell kennen, mit dessen Hilfe man Probleme von Klienten in lösungsorientierte Ausgangsziele transferieren kann, das sog. „Erwünschte Ergebnis“. Das ist in sofern wichtig, weil man mit Clean Language-Fragen sehr schnell in die Tiefe des Unbewussten zooomt. Das passiert natürlich auch, wenn man in Probleme hineinfragt. So wie beim Fokus auf das „Erwünschte Ergebnis“ das Ergebnis klarer würde , so schnell wird beim Fokus auf das „Problem“ das Problem größer. Daher arbeitet man in Clean Language nicht am Problemraum sondern am Lösungsraum. Die Teilnehmer waren fasziniert davon, dass man das Modell auch im Alltag nutzen kann etwa zur Auftragsklärung in der Beratung.

„Vielen Dank noch einmal für das wertvolle Seminar. Jede Minute hat sich gelohnt und ich bin begeistert. Hatte am Samstag und heute Strategietage mit einer Firma und CL sofort bei Problemen angewendet und immer mal wieder in kurzen Sequenzen zwischendurch. Nur mit den PRO Fragen und „Ist da noch etwas“ Fragen. So schnell war ich noch nie auf dem Punkt. “
Fridtjof Wandt

Metaphernwelten Modellieren

In den zweieinhalb Tage stand das Modellieren von Metaphern voll im Fokus. Mit Hilfe der sog. Clean Language Spezialfragen ist dies auch leicht möglich. Dazu ist ein wenig Fingerspitzengefühl und Training notwendig, um zwischen konzeptioneller Sprache und den Metaphernwelten des Klienten als auch innerhalb der Metaphernwelten zu navigieren. Dazu bot das Seminar genügend Raum mit individuellem Feedback.

Dass das Modellieren (genau Betrachten) von Metaphern ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, wurde nicht nur den Teilnehmern bewusst. Am zweiten Tag hatten wir sog. „Probanden“ eingeladen als Übungsklienten für die Teilnehmer. Die Probanden hatten wir nicht explizit vorbereitet auf das Coaching mit Clean Language, so hatten die Teilnehmer die Möglichkeit „real“ mit den Klienten zu arbeiten. Es war auch für die Probanden ein großes Erlebnis:

 „Ich finde es faszinierend, wie man mit wenigen Worten in so kurzer Zeit so viel erreicht und so viel in Bewegung setzt. Ich habe für mich meine Lösungen gefunden. Ich kann das jetzt, was ich wollte, echt tun.“
Margot Siedersberger

Ich habe mein Herzensthema bearbeitet. Dank der Coachings durch die Seminarteilnehmer habe ich gemerkt, wie vielschichtig mein Thema ist. Ich habe jedes der Teilprobleme des Gesamtkomplexes bearbeitet und kenne jetzt die Handlungsfelder. – Ich bin beschenkt worden.“
Michael Piesbergen

Erste Anwendungserfolge

Einer der Teilnehmer kam am letzten Tag morgens von zu Hause und berichtete, dass er abends mit seinem Sohn „clean“ gearbeitet habe, zwar nicht mit allen exakten Möglichkeiten und Formulierungen, aber eingebettet in ein Gespräch. Der Sohn kam von alleine (mit Hilfe des fokussierten und aufmerksamen Zuhörens mit Clean Language) auf eine für ihn wichtige Lösung. Er erzählte es am nächsten Tag seiner Schwester. Als der Teilnehmer vom Seminar zurück kam, sagte seine Tochter zu ihm: „Papa, was Du bei meinem Bruder cooles gemacht hast, das will ich auch.“


Resümee

Das Seminar war ein voller Erfolg!
Alle Teilnehmer haben viel gelernt und setzen Clean Language bereits mit viel Freude und ersten Erfolgen im Alltag und in der Arbeit ein.

„Auf diesem Wege nochmals ganz herzlichen Dank, dass Ihr Eure großartige Erfahrung und Euer Wissen an uns weiter gebt. – Ich habe es sehr genossen und kann diese Technik wunderbar und ergänzend in meine Arbeit mit Menschen einfügen und diese bereichern.“
Udo Kreibich

Nächste Schritte

Wir planen weitere Seminare in 2016.  Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail – wir freuen uns auf einen Kontakt mit Ihnen!

Quellenangaben

  • PIDP® ist Persönlichkeitsentwicklung im Zeitraffer und eine eingetragene Marke von Hans-Peter Wellke http://www.pidp.de
  • Die Bildrechte aller hier verwendeten Fotos liegen bei Hans-Peter Wellke und Bettina Wellke.

Autoren dieses Blogs

Hans-Peter Wellke
Bettina Wellke
http://www.CleanLanguage.de

 

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